19
Okt
2009

ZZ intro

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music for mankind

I’ve got the blues

Die richtige Abbildung der verkehrten Welt: Ich bin glücklich nur, wenn ich traurig bin, und den Blues habe: nämlich hier! Und den hab ich gerne - bis das ganz Andere endlich da ist.

Eine kurze Geschichte des Blues in 120 Stücken

ende des 19., anfang des 20. jahrhunderts entwickelt, bildet der blues die wurzel des großteils der populären nordamerikanischen musik, und nun auch der welt. gospel, spiritual, worksongs sangen vom elend des gegebenen, nicht revolutionierten. ende der 20er jahre war der blues ein marke, die die kulturindustrie sich okkupierte. aber es gab und gibt widerstände. hier! I feel blue; aber sowas von ...

I like it

Bluestexte sind in der Regel in der Ich-Form verfasst, das heißt der Autor oder Sänger erzählt von tatsächlichen oder fiktiven eigenen Erlebnissen. Diese sind aber meist so stark verallgemeinert, dass eine Identifikation des Hörers mit dem Sänger nicht ermöglicht wird. Häufig handeln die Texte von Verrat, Verbrechen, Resignation, unerwiderter Liebe, Arbeitslosigkeit, Hunger, finanzieller Not, Heimweh, Einsamkeit und Untreue. Oftmals handelt es sich dabei jedoch um formelhafte Wendungen, die der Sänger dem gegebenen Anlass anpasst und verändert. Das Klischee vom Blues als vor allem trauriger Musik, das er in der Zeit der Wiederentdeckung in den 50er und 60er Jahren durch das neue weiße Publikum erfuhr, hängt dem Blues bis heute nach. Tatsächlich ist die Mehrzahl aller Bluesstücke jedoch, wie von einer Unterhaltungsmusik nicht anders zu erwarten, eher beschwingt und tanzbar und artikuliert in den Texten ebenso häufig negative wie positive Stimmungen. So gibt es auch viele heitere, witzige und optimistische Bluesstücke. So, what! Blues ist Leben, Leben ist Blues. Blues ist Liebe, Liebe ist Blues. Music for Mankind - Music with Love.

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